Katholische Grundschule, Kempten

Für Eltern – mit Eltern

Josef Kentenich geht davon aus, dass der Erzieher nicht automatisch Anspruch auf Vertrauen hat. Er muss sich vielmehr der Erprobung seiner Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit durch seine Schüler und deren Eltern stellen, um eine Basis für den pädagogischen Dialog aufzubauen. Die Primärrolle in diesem Prozess fällt dem Erzieher zu. Von dem „antwortenden Verhalten" der Eltern und ihrer Kinder ist die gesamte pädagogische Arbeit abhängig.

Mindestens zwei längere Gespräche mit Elternteilen (am besten mit beiden Eltern) pro Schuljahr bilden dafür die Grundlage.

 

Engagement der Eltern

Es gibt keine Pflichtstunden oder -arbeiten, die in der Schule geleistet werden müssen!

Das Engagement der Eltern geschieht auf freiwilliger Basis (z.B. Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Schulveranstaltungen und einer Tombola, das Beisteuern von Kuchen, Salaten o.ä., Gartenarbeit, Engagement im Elternbeirat oder Schulförderverein, Basteln für den Adventsbasar)

Die Eltern können sich evtl. als „Fachmänner"/„Fachfrauen" direkt im Unterricht, in Projekten oder bei den Zusatzangeboten mit einbringen.

Auch untereinander können die Eltern zusammenarbeiten, zum Beispiel durch Fahrgemeinschaften zur Schule. 

 

Schulgeld

Wir sind eine Katholische Privatschule und bekommen im Gegensatz zu einer staatlichen Schule nicht die gesamten tatsächlichen Kosten bezahlt, sondern die jeweils minimal notwendigen Kosten. Deshalb ist ein Schulgeld unausweichlich. 

Im aktuellen Schuljahr beträgt das Schulgeld 125 € pro Monat für das erste Kind und 75 € für weitere Geschwister. Für Geringverdiener gibt es entsprechende Nachlässe. 

 

Betreuung der Kinder außerhalb des Unterrichts

Die Betreuung der Kinder ist von 7.00 - 13.30 Uhr gesichert. An zwei Nachmittagen bieten wir im Rahmen der Mittagsbetreuung verschiedene freiwillige AG´s (z.B. Schach für Anfänger und Fortgeschrittene, Theater-AG, Schulchor) von 13.30 Uhr - 14.15 Uhr an. 

 

Einzugsgebiet der Schüler

Unsere Schüler kommen aus Kempten, Durach, Betzigau, Sulzberg, Buchenberg, Obergünzburg, Dietmannsried, Altusried, Lauben, Haldenwang, Heising, Börwang, Moosbach, Rückholz und Nesselwang. 

 

Schulweg und Fahrgemeinschaften

Ein Teil unserer Schüler Kinder kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus von Kempten Bahnhof, ZUM und aus dem nördlichen Landkreis) zur Schule. Die anderen versuchen den Schulweg mit Fahrgemeinschaften zu organisieren. Gerne helfen wir Ihnen, eine passende Fahrgemeinschaft zu finden. 

 

Haben Sie noch Fragen an uns? Nehmen Sie per Telefon oder E-Mail Kontakt mit uns auf! Wir beraten Sie gerne persönlich.

 

 

 

Erfahrungsberichte von Eltern

Erfahrungsbericht 7:

"Mama hier sind wir richtig!"

Unser Kind kam Tag für Tag nachdenklich, in sich gekehrt und traurig von der Schule. Sie zog sich für Stunden mit einem Buch in ihre eigene Welt zurück. Ihr Bewegungsdrang ließ stark nach. Es stellten sich Schlafstörungen ein. Nach einem Dreivierteljahr beschlossen wir, die Josef-Kentenich-Schule anzuschauen. Bei der Führung durch die Schule hörte sie Herrn Knes aufmerksam zu. Als er über die Grundlagen der Pädagogik und über die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung sprach, horchte sie auf und warf mir einen Blick zu, der soviel sagte wie: Mama, hier sind wir richtig! (Das Kind kam am folgenden Tag zum hospitieren und wechselte kurz vor den Herbstferien in die vierte Klasse der Josef-Kentenich-Schule. Anmerkung der Redaktion) Mit diesem Tag hatte sie keine Einschlafstörungen mehr. Mit jedem Schultag an dieser Schule bekamen wir unsere Tochter zurück. Das erste Ferienende kommentierte sie mit den Worten: „Eine Woche Ferien reichen völlig aus. Jetzt ist mal wieder Zeit in die Schule zu gehen!“ Innerhalb der fünf Wochen hat sie sich zu einem fröhlichen, aktiven und sehr motivierten Kind entwickelt. Langsam kehrt ihr Selbstbewusstsein für ihr schulisches Können auch zurück. Wir bereuen, ihr diese Schule erst in der vierten Klasse ermöglicht zu haben.

 

Erfahrungsbericht 6:

Ein trauriges und wütendes Kind

Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Probleme bei den Hausaufgaben, Handgreiflichkeiten, in der Klasse (Schläge in das Gesicht, Tritte in den Bauch und den Rücken), Abnahme des "Notgroschens" durch eine Mitschülerin, Konzentrationsprobleme sowie ein Abfall der Noten, bewogen und dazu, unsere Tochter an der Josef-Kentenich-Schule anzumelden. 

Anfang Mai wechselte sie in die 2. Klasse von Frau Bächtiger. Unsere Erwartungen haben sich bereits nach kurzer Zeit erfüllt. 

Das haptische Lernen macht unserer Tochter Freude und weckt ihr Interesse. Die abwechslungsreichen und übersichtlich gestalteten Arbeitsblätter machen ihr Spaß und fordern sie heraus. Unsere Tochter fand nach kurzer Zeit ihr Selbstvertrauen wieder und strahlt von Innen heraus. 

 

Erfahrungsbericht 5:

Er geht nun endlich gerne in die Schule

"In der familiären Umgebung der Josef-Kentenich-Schule ist unser Sohn regelrecht 'aufgetaut'. Sonst eher schüchtern und distanziert hat er sehr schnell Anschluss gefunden und geht endlich gerne in die Schule. Zu verdanken ist das sicher den kleinen Klassen und der hohen Achtsamkeit der Lehrkräfte."

(Eltern eines Schulkindes, Name ist dem Schulträger bekannt.) 

 

Erfahrungsbericht 4: 

Bei den Lehrern ist die Liebe zum Beruf und zu den Kindern spürbar

1. Was hat Sie bewogen, Ihr Kind an der Josef-Kentenich-Schule anzumelden?

Leonia ist ein „Quereinsteiger“ und seit den Faschingsferien in Frau Bächtigers 1. Klasse.

Unsere vormals höchst motivierte, sozial immer kompatible, sehr neugierige und interessierte Tochter hatte schon Monate zuvor auf ihren Schulbeginn hingefiebert. 

Leider konnte sie sich in der vorherigen, auch ordentlich strukturierten (Dorf-) Schule trotz der sehr kompetenten und menschlich liebenswerten Lehrerin auch bis Januar nicht an den „ganz normalen“ Schulalltag (Lärm, zu viele Kinder, aggressiver Umgang auf dem Pausenhof) gewöhnen. 

Die Folge waren Probleme wie Ängste, nicht-physiologische Bauchschmerzen, Durchschlaf-Störungen gefolgt von Frustrationen und Aggression.

Wir wurden von mehreren (auch pädagogischen Fach-)Leuten auf Leonias trauriges und verstörtes Verhalten angesprochen.

 

2. Haben sich Ihre Erwartungen an unsere Schule erfüllt? Hat sich irgend etwas verbessert, seit Ihr Kind hier ist?

Unsere Erwartungen an eine tragfähige Schulgemeinschaft, in der die Kinder in ruhiger Umgebung stressfrei ein vergleichbares, wenn nicht höheres bzw. allgemeingültigeres und umfassenderes Pensum erlernen, haben sich bislang mehr als erfüllt. 

Leonia geht wieder gerne in die Schule, kommt Mittag gut gelaunt und fröhlich nachhause, schläft wieder durch, etc. und ist wieder unser „altes“ glückliches Kind - obige Probleme haben sich schlagartig binnen 2 Wochen gelegt und leider nur bestätigt, dass der „konventionelle“ Weg nicht immer der gesündere und bessere für das einzelne Kind sein muss.

 

3. Was gefällt Ihnen an der Josef-Kentenich-Schule, an unseren Lehrern, an unserem Schulkonzept...?

Am besten an der Schule im Allgemeinen gefällt uns und unserem Kind der ruhige, individuelle Umgang mit jedem Einzelnen - immer mit soviel Zeit, wie eben vonnöten ist. Jedes Kind fühlt sich „ernstgenommen“ und Fragen bleiben selten offen. Die Kinder bekommen auf jedes Verhalten eine unmittelbare Rückmeldung und lernen, sich und Ihre Handlungen im Umgang miteinander besser einzuschätzen.

Bzgl. der Lehrer schätzen wir sehr, dass Frau Bächtiger im Unterricht eine große Gelassenheit,  Ruhe, Aufmerksamkeit und Autorität ohne laute Worte zustande bringt und den Kindern trotzdem gezielt und sehr zügig die Lerninhalte vermittelt.

Jedes Kind darf über seinen individuellen Freiraum oder Tempo im möglichen Rahmen selbst entscheiden, dennoch wird kein Kinder „geschont“ oder „sonderbehandelt“, sondern einfach nur alters- und bedarfsgerecht behandelt. 

Bei allen Lehrern ist die Liebe zum Beruf und im Speziellen zu den Kindern spürbar, jeder Einzelne „lebt“ das Projekt bzw. Konzept und bringt sich beispielhaft in hohem Maße auch persönlich ein.

Wir freuen uns besonders, auch für ein „ganz normales“, intelligentes und sehr wissbegieriges Kind ein gutes Konzept gefunden zu haben, wo zu Lasten der persönlichen Entwicklung keine Schablone nach Schema-F erfüllt werden muss.

 

4. Nennen Sie uns wenn möglich ganz konkrete, positive Erfahrungen, die Sie oder Ihr Kind an unsere Schule gemacht haben. 

Leonia fühlt sich in der kleinen Klassengemeinschaft sehr wohl, obwohl sie keines der Kinder kannte. Umstellungs-Probleme sind glücklicherweise ausgeblieben, die alten Freunde sind noch die gleichen, neue Freunde kommen hinzu. 

In Leonias Fall gefällt uns am besten, dass wir unser Kind optimal in einem tragfähigen Vertrauensverhältnis aufgehoben sehen und vor allem auch als Eltern mit jeder Frage willkommen sind!

Sämtliche Aktivitäten wie Ausflüge, Spaziergänge, Versuche und vor allem die Musikstunde werden von Leonia begeistert angenommen – sehr beliebt ist auch die „Zeige“-Runde im Sitzkreis am Montag, in der die Kinder ihnen momentan wichtige Gegenstände zusammen begutachten, „zeigen“ und darüber sprechen.

Auch die Spiel- und Bastelideen der Mittagsbetreuerinnen stehen immer hoch im Kurs!

 

5. Was Sie uns sonst noch gerne mitteilen wollen: 

Warum sollten kleine Kinder schon auf der Startlinie ungesunde Situationen „aushalten“ müssen? Wieso „durchmüssen“? 

Einfach mal vorbeischauen und „was Anderes“ ausprobieren…

Fam. Stefanie & Richard Kiechle (technical sales, Maschinenbau) 

 

 

Erfahrungsbericht 3:

Da fühle ich mich auch als Mutter wohl

"Da fühle ich mich auch als Mutter wohl! Ich komme gerne in die Schule und unterhalte mich mit anderen Eltern, der Sekretärin oder Frau Immler."

(Mutter eines Schulkindes, Name ist dem Schulträger bekannt)

 

 

Erfahrungsbericht 2:

Der Blick auf die Stärken des Kindes

Was hat Sie bewogen, Ihr Kind an der Josef-Kentenich-Schule anzumelden?

"der Blick auf die Stärken des Kindes, stimmiges Konzept, kleine Klassen, familiäre Atmosphäre, keine Anonymität"

 

Haben sich Ihre Erwartungen an unsere Schule erfüllt?

"Die Erwartungen sind erfüllt."

 

Was gefällt Ihnen an der Josef-Kentenich-Schule?

"Bei Fragen stehen die Lehrer selbst ohne Termin spontan zu einem Elterngespräch zur Verfügung. Die Lehrkräfte haben Zeit, fertigen nicht ab. Das Konzept hat den Blick auf das Kind."

"Mein Sohn hat Freundschaften entwickelt, die ihm viel bedeuten. Die Mittagsbetreuung ist niemals ein Muss,  sondern sie wird von ihm sehr geschätzt."

 

Was Sie uns sonst noch gerne mitteilen wollen:

"Die Entscheidung für diese Schule viel uns anfangs schwer, weil wir fürchteten, unser Sohn findet dort keinen Anschluss, da er nicht die Schule im Wohngebiet besucht. Nach einem langen Gespräch mit Herrn Knes waren wir von der Schule und dem Konzept absolut überzeugt, dass wir den Sprung wagten und haben es nicht bereut!"

(Mutter eines Schulkindes, Name ist dem Schulträger bekannt)

 

 

Erfahrungsbericht 1:

Eine Schule wie wir sie mögen

Josef Kentenich Schule - eine Schule, wie wir sie mögen ...

- kleine überschaubare Klassen 

- großzügige und moderne Schulräume

- engagierte Lehrer 

- sichtbare Lernfortschritte

- zufriedene Eltern

- humanistische Erziehung und zukunftsorientierte Bildung

- erleichternde Kurzzeitbetreuung vor und nach dem Unterricht

- trotz Randlage gute Verkehrsanbindung

für uns die richtige Entscheidung!

Familie Holder-Spiess, Kempten